ermüdet trotte ich umher....ah da an der Bar ist noch ein Platz frei...gelassen setze ich mich auf den durchgesessenen Barhocker...hoffentlich steht meine Vulture sicher im Hangar....
erneut hole ich das Bild meines Stiefvaters heraus und blicke traurig auf sein lächelndes Gesicht...als ich die Nachricht von PS1L0 erhielt flogen meine Gedanken hin und her...nach meinen Nachforschungen hätte ich nie geglaubt das meine unbekannte Familie...meine Geschichte....... im Quivira-Krieg unterging...warum hat er es mir nicht erzählt...
In der Hoffnung gleichgesinnte zu finden...schaue ich mich nach meinem Kontakt um...*klier* ein Gast lässt ein Glas fallen...nervös drehe ich mich um...sind sie mir gefolgt....nein....das Bunuvivia Syndikat kann mich nicht finden...die Energiesignatur meiner Vulture war gut getarnt und nach meinen Modifikationen fast unmöglich auszumachen...
....ich bestelle mir einen Drink....nun heisst es warten...
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Nach dem Beitrag von PS1L0 hab ich mir gleich eure Geschichte durchgelesen und fand sie super geschrieben.
Leider konnte ich ihn nicht erreichen und schreibe daher hier.
Mein ursprünglicher Beitrag:
Hallo werte Piloten,
da ich bisher Solo unterwegs war und es auf Dauer echt einsam im All wird

Meine Rolle im Spiel: Kopfgeldjäger / Mining
Standort: Bunuvivia (auch Abreisebereit)
Story:
Man sagt "Zeit heilt alle Wunden...lässt"...doch für manche bildet der Hass, die Wut und all der Schmerz eine Grundlage großes zu erreichen.
Als kleiner Junge nahm mich mein Ersatzvater oft in die weiten des Raumes mit. Gespannt schaute ich auf die vielen blinkenden Anzeigen der Interface-Tafeln. Wie oft fragte ich ihn: "Was blinkt da..." "Was ist dies und das"...und wie oft musste er wegen meiner Ablenkung eine Kurskorrektur vornehmen.
Es gibt nicht viel über meinen Stiefvater zu sagen ausser eines, er war der mutigste Frachterpilot den ich je in Bunuvivia getroffen hab. Oft wurde ich gefragt warum ich mich nicht selber hinter den Knüppel eines T6 oder T7 setze, ich wäre ein sooo geigneter Pilot. Pah! Leider sagen mir diese riesigen Schiffe gar nicht zu. Ich liebe die Geschwindigkeit, das aufdonnern, brummen und surren der Schubdüsen bei Betätigung des Boostknopfes welches einen mit erstaunlicher Kraft in den Sitz drückt...
Bevor mein Vater auf seine letzte Route ging, sagte er zu mir: "Junge, du verbringst so viel Zeit in meiner Daisy zwischen den Asteroiden, sie soll dir gehören.." Keine Ahnung warum er seine Cobra ausgerechnet Daisy nannte, vllt wegen der kleinen Bardame von damals. Ich weiss nur das ich dank dieses Schiffes viel Erfahrung und Credits zusammenhäufen konnte um mir meinen Traum zu erfüllen...ein Vulture Pilot zu werden.
Die letzte Route?...Ja...sie wäre sein Ausstieg, sein Ruhestand gewesen...doch sie war nur eins...sein unvermeitlicher Tod.....Ein vergeblicher Fluchtversuch vor diesem Piratenabschaum hatte ihn sein Leben gekostet und mir nur eins in meinen jungen Kopf gebrannt....Sie werden alle bezahlen.
Von diesem Tag an verbrachte ich viel Zeit in Asteroidenfeldern...Navigationssignalen und beschützte die Minenfraktionen, jagte Abschaum.
Doch all dies befriedigte mein Gewissen in keinster Weise.
Ich werde weiterkämpfen bis zum letzten Piraten...
Ich bin Seroka, ein Dolch in den Sternen..... der denen in den Rücken sticht die böses umgibt.
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Bis dahin und guten Flug
Matze